Elektronisches Nachweisverfahren

für gefährliche Abfälle

Für alle gefährlichen Abfälle aus gewerblichen oder sonstigen wirtschaftlichen Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen muss seit April 2010 das elektronische Nachweisverfahren durchgeführt werden.


Im Wesentlichen davon betroffen sind die Massen-Abfallarten Asbest, teerhaltige Materialien, künstliche Mineralfasern und ölverunreinigte Stoffe.


Schriftliche Entsorgungsnachweise vor diesem Datum behalten ihre Gültigkeit weiterhin so, wie es die eingetragene Laufzeit ausweist. Sie wurden sämtlich vom Entsorger ins elektronische Nachweissystem der Zentralen Koordinierungsstelle (ZKS) integriert, so dass mit ihnen auch bis zu deren Gültigkeitsende reibungslos weitergearbeitet werden kann. Wenn nun Entsorgungsnachweise neu zur Erstellung anstehen, müssen diese unmittelbar im elektronischen System erzeugt werden.


Jeder einzelne Antransport einer der oben genannten Abfallarten auf der Deponie Sandmühle muss mittels elektronischem Begleitschein deklariert sein. D.h. die Daten für den entsprechenden Abfall werden vom Erzeuger vorab bei der ZKS eingegeben und auf diese kann dann der Abfalltransporteur genauso wie der Entsorger, aber auch die Behörde zugreifen.
 

Wenn pro Anfallstelle weniger als 20 Tonnen einer gefährlichen Abfallart im Jahr anfallen, ist kein eigener Entsorgungsnachweis notwendig, sondern die Entsorgung kann mittels Sammelentsorgungsnachweis einer Containerfirma nach Wahl abgewickelt werden.
Für weitere Fragen steht die Gewerbeabfallberatung unter der Telefonnummer 09232 80-523 gerne zur Verfügung. 

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